FINMA ist die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht der Schweiz. 2018 führte sie eine systematische Unterscheidung ein, die das Feld bis heute prägt, und teilt Tokens in drei Kategorien:
- Payment Tokens — digitale Zahlungsmittel (klassische „Kryptowährungen" wie Bitcoin), gedeckt allein durch Angebot und Nachfrage.
- Utility Tokens — Zugang zu einer Plattform oder Anwendung; eher digitale Eintrittskarten als Investments.
- Asset Tokens — die digitale Form eines klassischen Wertpapiers, das einen realen wirtschaftlichen Anspruch abbildet.
Diese Taxonomie ist der Grund, warum in der Schweiz „Krypto" und „ein tokenisiertes Wertpapier" nicht dasselbe sind — eine Unterscheidung, die für Anleger und Aufsicht gleichermassen enorm wichtig ist.