Beep wurde mit einem klaren Ziel gegründet: eine neue und gerechtere Wirtschaft mitzugestalten — eine Wirtschaft, in der Innovation und Technologie für den Menschen arbeiten, nicht umgekehrt.
Künstliche Intelligenz und automatisierte Systeme werden die Arbeitswelt grundlegend verändern. Viele Tätigkeiten werden verschwinden, Rollen werden sich verschieben, und nicht jeder Übergang wird einfach sein. Wir betrachten diese Entwicklung nicht als Bedrohung, sondern als Realität — und als Verantwortung. Der globale Robotikmarkt wird bis 2030 voraussichtlich ein Volumen von über 260 Milliarden US-Dollar erreichen. Allein der Markt für Robotics-as-a-Service wird auf über 45 Milliarden US-Dollar geschätzt. Die Frage lautet nicht mehr, ob Maschinen wirtschaftliche Werte schaffen, sondern wer daran teilhaben darf.
Unsere Aufgabe besteht nicht darin, den Fortschritt aufzuhalten, sondern neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, die mit der Zukunft gehen — und möglichst viele Menschen auf diesem Weg mitnehmen. Der entstehende Wohlstand darf nicht allein wenigen Konzernen zufallen. Er muss breit geteilt werden.
Wir glauben an eine Zukunft, in der Menschen sich auf das konzentrieren können, was wirklich zählt: Zeit mit Familie und Freunden, persönliche Entwicklung, Kreativität, Bildung, Reisen und das, was ihnen Freude macht. Maschinen übernehmen die Arbeit. Menschen entfalten ihre Innovationskraft.
Dieser Wandel ist unausweichlich. Umso wichtiger ist es, jetzt die richtigen Strukturen zu schaffen — Modelle, die eine gerechtere Verteilung ermöglichen, Menschen entlasten und gleichzeitig wirtschaftliche Sicherheit bieten. Niemand sollte gezwungen sein, Tätigkeiten auszuüben, die ebenso gut von Maschinen erledigt werden können — und trotzdem auf Einkommen, Teilhabe und Lebensqualität verzichten müssen.
beep basiert auf vier Grundpfeilern:
Erstens: Menschen werden für ihre Daten entlohnt. Daten besitzen einen erheblichen wirtschaftlichen Wert — doch bislang kam kaum etwas davon bei den Menschen an, die ihn erzeugen. beep wird das ändern.
Zweitens: Wir entwickeln KI-gestützte Werkzeuge, mit denen unsere Mitglieder moderne Technologien ohne grossen Aufwand nutzen, integrieren oder weiterempfehlen können — und dadurch reale Einnahmen erzielen.
Drittens: Zeit und Aufmerksamkeit werden wirtschaftlich anerkannt und vergütet — in verschiedenen Formen, transparent und nachvollziehbar.
Viertens: Entweder arbeitet der Mensch selbst — oder eine Maschine arbeitet für ihn. In beiden Fällen profitiert der Mensch gemeinsam mit uns von der erbrachten Leistung. Konkret bedeutet das: Ein robotischer Barista, der 200 bis 400 Getränke pro Tag zubereitet, ein Logistikarm, der 3.000 bis 5.000 Kommissionierungen pro Schicht durchführt, oder ein autonomes Fahrzeug, das 60 bis 100 Lieferungen täglich ausführt — all das sind Maschinen, die heute bereits wirtschaftliche Erträge generieren. Über die Beep Wallet können Menschen anteilig an dieser Wertschöpfung teilhaben.
Im Kern verfolgen wir ein einziges Ziel: Wir sorgen dafür, dass Zeit für Menschen arbeitet. Wir machen Zeit liquide — so, dass jeder Mensch wirtschaftlich damit handeln kann. Über die Beep Wallet erwerben Partner Anteile an der produktiven Kapazität realer Roboter. Bei einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von fünf Jahren und 36.500 Betriebsstunden pro Roboter entsteht ein klar definierter, an reale Vermögenswerte gebundener Investitionszyklus. Denn Zeit ist Geld — und sie ist die wertvollste Ressource, die wir haben.
Uns ist bewusst, dass dieser Ansatz neu ist. Es gibt keine Blaupause. Wir wissen nicht, wie einfach oder schwierig dieser Weg sein wird, und wir rechnen mit Widerstand. Dennoch verpflichten wir uns von Anfang an zu Transparenz und Fairness.
Unser Modell ist klar strukturiert: 30 Prozent der Bruttoeinnahmen werden für Steuern, Versicherungen, Wartung, Service und Rücklagen für Ausfallzeiten aufgewendet. Der verbleibende freie Cashflow von 70 Prozent wird zu gleichen Teilen zwischen unseren Mitgliedern und beep aufgeteilt — jeweils 35 Prozent der Bruttoeinnahmen. Diese Aufteilung gewährleistet, dass wir nur dann profitieren, wenn unsere Mitglieder profitieren. Nicht mehr — und nicht weniger. Genau deshalb sind wir maximal motiviert, das Beste herauszuholen.
In der Praxis bedeutet das: Wir beschaffen Systeme mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Heute verfügen wir über direkte Verträge mit mehr als 20 Herstellern weltweit — in China, Korea, Malaysia, Vietnam, den USA und Deutschland — und haben Zugang zu über 80 validierten und getesteten Robotermodellen. Wir schliessen langfristige Partnerschaften mit führenden Robotikunternehmen. Wir optimieren Laufzeiten, Auslastung und Erlöse. Und wir gewährleisten, dass unsere Mitglieder den bestmöglichen Wert für ihre Daten, ihre Zeit und ihre Aufmerksamkeit erhalten — überprüfbar in Echtzeit über das Beep Dashboard.
Seien Sie von Anfang an dabei. Gestalten Sie mit uns eine neue Wirtschaft — eine Wirtschaft, in der Technologie dem Menschen dient und Fortschritt für alle funktioniert.
Eugen von Rubinberg, beep labs AG CEO.